Dreimal täglich Brot – Zmorge, Zmittag, Zvieri

Wie lassen sich aus Brot leckere Gerichte zubereiten? Spitzenkoch Nenad Mlinarevic und das Team von John Baker zeigten in der aktuellen #SharedKitchen by Nenad, wie das geht.


In der neuesten #SharedKitchen Folge traf Nenad Mlinarevic auf die Jungs von John Baker, der hippsten Bäckerei Zürichs. Gemeinsam kreierten Jimmy, Jens und Nenad drei Gerichte – eins fürs Zmorge, eins fürs Zmittag und eins fürs Zvieri. Bei allen drei wurde der Fokus jeweils auf eine Brotsorte gelegt. Und es wurden Gäste zum Probeessen und Backen eingeladen.

 

Eine Philosophie, viel Kreativität


Lokale Zutaten und deren nachhaltige Herkunft sind für Jimmy und Jens sowie für Nenad von zentraler Bedeutung. So verwundert es auch nicht, dass sich die drei so gut verstehen – denn ihre Philosophie folgt den gleichen Werten. «Das handwerkliche Können und die Kreativität stehen bei uns nebst Qualitätsprodukten im Fokus», erklären Jimmy und Jens. 

 

Die Aufgabe, die sich John Baker und Nenad für die #SharedKitchen gestellt haben, lautete ganz einfach: Wie kann hausgemachtes Brot als Hauptzutat in einem oder besser gesagt in drei Gerichten inszeniert werden? 

 

Zmorge, Zmittag, Zvieri – drei Gerichte zum Nachkochen


Für den #SharedKitchen by Nenad Event haben sich die drei Profis etwas Spezielles einfallen lassen. «Wir wollten unseren Gästen eine Inspiration geben, was man aus altem Brot machen kann», so Jimmy. Nenad liess sich von übrig gebliebenem Zopf inspirieren und schlug einen altehrwürdigen Klassiker vor: Armer Ritter. Das Gericht eignet sich nicht nur als Dessert, sondern ist auch ein leckeres Frühstück – das man auch mit gutem Gewissen essen kann. Denn statt den trockenen Zopf vom Wochenende wegzuwerfen, belebte ihn Nenad im Dampfgarer und kombinierte das Gericht mit einem frischen Rhabarberkompott.

 

Einen weiteren Klassiker verwirklichten die drei Feinschmecker in Form eines Pastrami-Sandwichs. In keinem anderen Gericht spielt Brot eine so grosse Rolle wie in einem gelungenen Sandwich. Im Zentrum des Lunch-Klassikers stand ein Vollkornbrot von John Baker. Nenad komplettiere die Pastrami mit frischer Gurke, Röstzwiebelbutter und Kresse. «Der Trick dabei ist, das Brot kurz im Ofen oder in der Pfanne anzurösten», erklärt Nenad. So kitzelt man die schon vorhandenen Röstaromen des Holzofenbrots noch stärker heraus.»

 

Dass sich Brot auch als Snack für zwischendurch eignet, liegt auf der Hand. Unumstritten: Ein leckeres Früchtebrötchen hat schon vielen den Morgen oder Nachmittag versüsst. Bei John Baker erfreut sich das sogenannte «Früchtli» deswegen auch besonderer Beliebtheit. Nenad liess sich von diesem schmackhaften Pausenbrötchen inspirieren und kreierte unter dem Namen «Gmüesli» gleich zwei Interpretationen. Statt nur auf Dörrfrüchte zu setzen, verwendeten er und John Baker eine Kombi aus Rüebli und Aprikosen und Knollensellerie, Datteln und Baumnüssen.

 

Gemeinsames Backerlebnis


Bevor die 14 Gäste allerdings die Kreationen von Nenad und John Baker probieren durften, hiess es für sie selbst ran an den Brotteig. Unter Anleitung der Profis von John Baker konnte jeder Gast sein eigenes Sauerteigbrot im Holzofen backen und am Ende dem Knistern des ofenfrischen Brots lauschen.

Während das Sauerteigbrot im Ofen gebacken wurde, gaben Jimmy und Jens von John Baker noch viele Tipps rund ums Backen, sodass am Ende jeder Gast nicht nur sein Brot, sondern auch viele neue Ideen und Inspirationen mit nach Hause nehmen konnte. 

 

 

 

Hast Du den Event verpasst und möchtest künftig auch leckeres, hausgemachtes Brot geniessen? Dann haben wir für Dich die wichtigsten Tipps rund um die Zutaten, den Teig und das Brotbacken zusammengetragen. Möchtest Du mehr zu John Baker erfahren? Dann auf zum Interview.